DT2go Lesetipp:

Vermißtenforscher präsentierten Schülerfunde im Karlsberger Hof

Uwe Benkel und Schüler der AG Geschichte suchten nach Flugzeug.

Schüler der AG Geschichte des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg mit ihrem Lehrer Eberhard Jung zeigten ihre Funde im Karlsbergerhof.

Kürzlich gruben Schüler der AG Geschichte des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg mit ihrem Lehrer Eberhard Jung im Wald des Stadtteils Sanddorf nach Überresten eines englischen Bombers. Die siebenköpfige französische Besatzung des viermotorigen Flugzeugs des Typs Halifax kam in der Nacht vom 14. auf den 15. März 1945 bei Sanddorf ums Leben.

Foto: Arno Hügli. Schüler des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg mit Lehrer Eberhard Jung (4. v. li), Uwe Benkel (Mitte), Stefan Dilly und Karina Kloos, Stadtarchiv, re. Bildrand.

Foto: Arno Hügli. Schüler des Saarpfalz-Gymnasiums Homburg mit Lehrer Eberhard Jung (4. v. li), Uwe Benkel (Mitte), Stefan Dilly und Karina Kloos, Stadtarchiv, re. Bildrand.

Die Grabungsgenehmigung erteilte Prof. Wolfgang Adler, Bodendenkmalpfleger des Landesdenkmalamts. Grabungsleiter war Michael Emser, Leiter der Abteilung Stadtgeschichte und Denkmalpflege Homburg. Der französische Generalkonsul, Frédéric Joureau, begleitet dieses deutsch-französische Friedensprojekt mit großem Interesse.  Den Impuls für diese praktische Geschichtsaufarbeitung gab das Stadtarchiv Homburg.

Die Grabungsergebnisse, darunter die Erkennungsmarke des Leutnants Gaston Fauchet und eine Uhr, präsentierte Uwe Benkel, Leiter der in Heltersberg/Südwestpfalz ansässigen ehrenamtlichen Arbeitsgruppe Vermißtenforschung.

Zu Uwe Benkel:

Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich der 1960 in Kaiserslautern-Dansenberg geborene Uwe Benkel als Leiter der „Arbeitsgruppe Vermißtenforschung“ ehrenamtlich mit der Suche nach im Zweiten Weltkrieg abgestürzten Flugzeugen und deren Besatzungen. Er bezeichnet seine Tätigkeit als „Friedensarbeit im Kleinen“.

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