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Spendenlauf „Cross against cancer“ war ein überwältigender Erfolg

Fast 1500 Läuferinnen und Läufer am Start in Homburg.

Cross against cancer-Spendenlauf 2016 Fast 1500 Läuferinnen und Läufer beim 2. "Cross against cancer"-Spendenlauf 2016 in Homburg. Veranstalter war der Verein „Miteinander gegen Krebs“. Foto: (c) bagatelle Stadtmagazin Homburg

Trotz dunklem Himmel und trotz Regen machten sich vom Homburger Waldstadion aus fast 1500 Läuferinnen und Läufer aller Generationen und Fitnessstufen auf die unterschiedlich markierten Wege des 2. „Cross against cancer“-Spendenlaufs. Für den Verein „Miteinander gegen Krebs“ war diese Solidaritätsbekundung ein überwältigendes Erlebnis.

laufschuhe-cclLeidet die Seele, dann muss man sie ablenken von den Ursachen des Leids. Gleiches gilt auch für den Körper. Bewegung lenkt so manches Körperbewusstsein ab von einer brodelnden Krankheit. Diejenigen Frauen, die bereits im letzten Jahr als Verein „Miteinander gegen Krebs“ den „Cross against cancer“ auf den Weg gebracht hatten, wissen aus eigener Erfahrung oder durch das Miterleben, dass man selbst einer schweren Krankheit wie Krebs davonlaufen kann. Je nach Sicht der Dinge kann das auch heißen: Gegen seine Krankheit anlaufen. Und genau dafür wirbt der „Cross against cancer“-Spendenlauf. Er will Mut machen, alles Erdenkliche zu tun, um Lebensenergien freizusetzen und er will gleichzeitig jene unterstützen, die sich darum bemühen, an Krebs erkrankten Menchen zu helfen.

So unterstützt der Verein „Miteinander gegen Krebs“ mit dem Erlös aus dem Spendenlauf am Sonntag erneut die Saarländische Krebsgesellschaft. Im letzten Jahr übergab der Vorstand um Dr. Maria Caccaciola-Ketter beachtliche 7.000 Euro. Möglicherweise wird der Betrag diesmal höher ausfallen. „Ich schätze mal, dass es in diesem Jahr zwischen 1400 und 1500 Läufer gewesen sind. Genaues wissen wir aber erst, wenn wir mit der Auswertung fertig sind“, so Caccaiola-Ketter, die uns gegenüber von einer „wahnsinnigen Solidarität“ sprach, „die uns alle glücklich macht.“ Anregungen von Teilnehmern aus dem letzten Jahr hatte das Organisationsteam aufgegriffen und umgesetzt.

So sei es Wunsch gewesen, den Lauf an einem Tag zu organisieren, an dem möglichst viele Menschen im Anschluss noch Zeit zum Zusammensein finden. Ein Sonntag bot sich nach Ansicht der Veranstalter sinnvoller Weise an. Wunsch war auch, das man zusätzlich eine Strecke mittlerer Distanz anbietet. So gab es in diesem Jahr neben einer anspruchsvollen 17 Kilometer-Strecke mit 650 zu überwindenden Höhenmetern – auch eine 10-Kilometer-Variante mit immerhin noch 350 Höhenmetern.

schlossberg-neue-treppe-rundgangDie Routen verliefen durch das Waldgebiet zwischen Rabenhorst, Kirrberg, Schloss- und Karlsberg und waren bestens ausgeschildert. Ergänzend gab es noch eine 5-Kilometer-Laufstrecke, eine 5-Kilometer-Nordic-Walking-Runde und einen Spendenlauf. Viele Sponsoren unterstützten den Verein Miteinander gegen Krebs, sei es finanziell oder durch tatkräftige Unterstützung vor Ort. Auch die Stadt Homburg gehörte dazu, die das Stadion zur Verfügung stellte. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind fand darüber Zeit, die Großveranstaltung zu eröffnen.

Diese lockte Läufer aus dem ganzen Saarland, aus der Pfalz, aus Frankreich und sogar Australien in den Wald und hinauf auf den Stumpfen Gipfel. Auch Institutionen, Behörden, Gruppen, Betriebsmannschaften und Vereine hatten Läufer mobilisiert. Viele Streckenposten, darunter auch die Radfahrer des Blitz Oberbexbach, kümmerten sich darum, dass unterwegs keiner verloren ging.

Auch diesmal gab der früherer Landrat Clemens Lindemann den Startschuss zu den jeweiligen Läufen. Er setzte damit aus dem eigenen Erleben heraus ein Zeichen gegen Krebs.

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