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Schlossberg-Terrassen: Einkaufscenter kommt

Investor DI-Gruppe will 90 Millionen in Homburg investieren.

Schlossberg-Terrassen: Foodcourt Schlossberg-Terrassen: Geplante Innenansicht des Einkaufscenter Homburg. Gastro-Bereich Foodcourt (Copyright: DI-Gruppe/ Kplus-Konzept)

Mit dem Beschluss des Homburger Stadtrates am vergangenen Donnerstag, das städtische Grundstück an die DI-Gruppe zu verkaufen, kann die Entwicklung für den Bau des Shopping Centers am Enklerplatz weitergehen. „Wenn der Kaufvertrag vollzogen ist, verfügen wir über alle erforderlichen Grundstücke, sodass wir optimistisch sind, noch in diesem Jahr den Bauantrag stellen und mit den Arbeiten beginnen zu können“, freut sich Helmut Jagdfeld, Chef der Dürener DI-Gruppe.

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind dankte den beteiligten Gremien, „den Weg für eine gute und prosperierende Entwicklung des innerstädtischen Einzelhandels im Herzen Homburgs freigemacht zu haben.“ Der Oberbürgermeister der Kreisstadt lobte auch „die Geduld der DI-Gruppe, die die leider entstandenen Zeitverzögerungen hat hinnehmen müssen.“ Zunächst waren – trotz Satzungsbeschluss – Flächennutzungsplan und Bebauungsplan nicht veröffentlicht worden.

Sodann musste der Satzungsbeschluss für beide Pläne wiederholt werden. Schließlich benötigten die Gespräche über den Verkauf des fehlenden städtischen Grundstücks mehr Zeit als geplant. „Wir haben dadurch leider etwa ein Jahr verloren, das sich auch nicht aufholen lässt. Aber mit tatkräftiger Unterstützung aller werden wir am Ende ein Shopping Center präsentieren können, das die Menschen begeistern wird“, so DI-Chef Jagdfeld.

Die DI-Gruppe hat die Planungen unterdessen weiter vorangetrieben und befindet sich mit Ankermietern in den Endverhandlungen. Letztlich gebaut werden soll, wenn 50 Prozent der Fläche vermietet ist.  Auch an Design und Anmutung ist gefeilt worden, so dass jetzt erste Visualisierungen der Innengestaltung vorliegen. So wie die Stadt in die Natur eingebettet ist, so wird auch das neue Center konsequent Farben und Formen seiner unmittelbaren Umgebung in die Architektur integrieren.

Warme Erdfarben und stromförmige Linien, angelehnt an die berühmten Sandsteinhöhlen der Stadt, bestimmen die Farbwahl und das Design der Außenfassade. Und entspannendes Grün, das das moderne Innendesign dominiert, sowie die runde Formensprache des „warmen“ Beleuchtungskonzeptes vermitteln das Gefühl, von Natur umgeben zu sein. Die renommierten Architekten Naujack-Rind-Hof aus Koblenz sowie die Innenarchitekten von Kplus-Konzept aus Düsseldorf zeichnen dafür verantwortlich.

Der Shopping Center-Spezialist DI-Gruppe will in der Innenstadt der Kreis- und Universitätsstadt ein Einkaufszentrum mit etwa 16.500 Quadratmetern Verkaufsfläche errichten. Auf drei Ebenen werden zwischen 75 und 85 Ladeneinheiten Platz finden, gebaut als zertifiziertes „Green Building“. Den Kundinnen und Kunden stehen auf zwei Ebenen etwa 450 Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Das Investitionsvolumen beziffert die DI-Gruppe auf zirka 90 Millionen Euro.

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