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Neue Biosphären-Übersichtskarte vorgestellt

Biosphärenzweckverband Bliesgau mit neuem Führungsteam.

Bioprodukte aus der Region Bliesgau Bioprodukte aus der Biosphäre Bliesgau. Foto: (c) Saarpfalz Touristik

Auch wenn es so klingt, als hätten die beiden designierten Geschäftsführer des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau, Dr. Gerhard Mörsch und Holger Zeck, künftig nur noch halb soviel Arbeit zu bewältigen, so gilt es für den Zweckverband und seine Partner insgesamt vollen Einsatz zu leisten.

Biosphärenzweckverbandes Bliesgau

Holger Zeck (links) und Dr. Gerhard Mörsch sind die designierten Geschäftsführer des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau.

Die beiden Biologen aus dem Landratsamt und dem Umweltministerium werden sich an zweieinhalb Tagen der Woche um den Zweckverband kümmern, und ansonsten ihrer Tätigkeit als Kreis-Umweltdezernent, bzw. Referatsleiter im Ministerium nachgehen. Beide waren dabei, als Landrat Dr. Theophil Gallo als Vorsteher des Biosphärenzweckverbandes eine neue Übersichtskarte präsentierte, die für die vielfältigen Angebote der rund 40 Partner des Biosphärennetzwerkes wirbt.

Für Gallo ist die Karte wichtiger Baustein im Bemühen „mehr Menschen für das Thema Biosphäre zu sensibilisieren.“ Gerade jetzt in der Ferienzeit bietet sich die Gelegenheit, die Biosphäre mit Rad oder Bus zu erkunden und die vielfältigen Angebote der Partnerbetriebe aus den Bereichen Direktvermarktung, Gastronomie, Bildung und Natur kennenzulernen.

Ob Imker, Metzger, Bäcker, Landwirt, Gastronom, Förster, touristische Infostellen, Vogelkundler oder Heimathistoriker; es werden immer mehr Menschen, denen die Schönheit und der Erhalt der Biosphärenregion so wichtig geworden sind, dass sie engagiert einen Beitrag leisten, um andere ebenso zu begeistern. Das gilt für Einheimische genauso wie für Gäste von außerhalb. Nun ist es allerdings so, dass wer auf Reisen geht auch gewisse Standards erwartet. Vor diesem Hintergrund hat der Biosphärenzweckverband bereits vor Jahren ein Netzwerk mit zertifizierte Partnerbetrieben auf den Weg gebracht, um dessen Pflege sich Jan Faßbender kümmert.

Gerade erst hat er mit Gabriele Geiger aus Einöd einen neuen Partner begrüßen können. Gabriele Geiger hat mit ihrem Mann vor zehn Jahren den Pick-Hof übernommen. Angesiedelt hat sie dort neben ihrer Naturheilparxis auch eine Heilpflanzenschule. Sie verwendet heimische Kräuter aus der Region und mit ihren Kursteilnehmern unzternimmt sie Exkursionen in die Biosphärenlandschaft. Beides waren ausschlaggebende Kriterien für die Aufnahme in das Partnernetzwerk, über die ein Gremieum von rund zwölf Experten aus unterschiedlichsten Bereichen entscheidet. Als Gegenleistung für einen Jahresobolus zwischen 20 und 100 Euro bekommen die Partner Fortbildung und Werbung als Gegenwert.

Die neugedruckte Partnerkarte der Biosphäre ist eine solche Werbe-Visitenkarte, die über die Kanäle der Tourismusbranche Gäste in die Biosphäre Bliesgau locken soll. Das Netzwerk der Partnerbetriebe soll – so der Wunsch vo Verbandsvorsteher Gallo – nicht nur weiterwachsen, es soll auch durch andere Bereiche ergänzt werden. „Ich denke da vor allem auch an die Industrie und an das Handwerk“, so der Landrat. Für ihn ist die Biosphäre insgesamt auch ein Stück Wirtschaftsförderung und insofern soll auch die klassische Wirtschaft mit ins Boot.

Die neue Übersichtskarte, die die Biosphärenpartner für die Region werben lässt, ist kostenlos erhältlich in der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau am Paradeplatz in Blieskastel, ebenso im Römermuseum Schwarzenacker und im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim.

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