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Naherholungsgebiet Jägersburg erhält Fördermittel

Es soll ein touristisches Konzept erarbeitet werden.

Gustavsburg Jaegersburg Gustavsburg und Schlossweiher in Jägersburg. Foto: (c) DT-Redaktion

Der Jägersburger Brück- und Schlossweiher ist schon seit Jahren als Naherholungsgebiet bekannt. Um dem Ensemble nun noch etwas mehr Aufwind zu verschaffen, wird ein touristisches Konzept erarbeitet, das neue Ideen liefern soll.

Für diese Konzeptionierung, die mit 58.570 Euro zu Buche schlagen wird, gab es nun finanzielle Unterstützung des Saarlandes und der Europäischen Union nach dem Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum im Rahmen des Förderprogramms Leader. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind stellte die jetzt schon geschaffenen interessanten Punkte entlang der Weiheranlagen mit dem Kletterpark, dem Blockhaus und dem neuen PETERS Hotel & Spa vor.

Aufwind für das
Naherholungsgebiet Jägersburg durch 58.570 Euro Fördermittel. Foto: (c) bagatelle

Der Verwaltungschef sieht im Tourismus ein Zukunftsprojekt. Mit einem symbolischen Scheck in Höhe von 49.784,50 Euro war Staatssekretär Roland Krämer vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz aus Saarbrücken angereist. Das Geld diene dazu, den ländlichen Raum zu fördern, das Ensemble inwertzusetzen und zu einem Juwel zu machen. Dabei solle auch die Natur beachtet werden. Bei einer sanften und nachhaltigen Entwicklung ließen sich Tourismus und Natur gut in Einklang bringen, war von Krämer zu erfahren.

Auch Landrat Dr. Theophil Gallo nahm den Ortstermin wahr und lobte das große touristische Engagement der Stadt Homburg. Grund zur Freude hat auch der Jägersburger Ortsvorsteher Jürgen Schäfer. „Bereits seit 15 Jahren arbeitet eine Agenda-Gruppe an Ideen, um das Gebiet attraktiver zu machen“, sagte er und ergänzte, dass die jetzige Förderung das richtige Signal sei.

Der Abteilungsleiter Umwelt und Grünflächen der Stadtverwaltung, Dr. Dieter Dorda, rechnet mit rund einem Jahr für die Konzepterstellung, die von einem Fachbüro ausgeführt werden soll. Danach werden die Ergebnisse den städtischen Gremien vorgestellt.

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