DT2go Lesetipp:

Klosterruine: Kindergottesdienst und Irish Folk

„Folks of Glen Queich" und „Joe´s Garage“ spielten in Wörschweiler

Klosterruine Wörschweiler Die Musikgruppe „Folks of Glen Queich" erntete reichlich Beifall im Juni 2017. Kultur im Museum. Klosterruine Wörschweiler in Homburg. Foto: (c) Joerg Herrlinger - DT2go.de

In der letzten Juniwoche, kurz nach dem diesem diesjährigen kalendarischen Sommeranfang lud der Förderverein der Klosterruine Wörschweiler gleich zu zwei Veranstaltungen ein.

Johannisfest 2017 Gottesdienst

Kinder der Grundschule in Homburg-Einöd gestalteten zusammen mit Pfarrer Harry und Pastorin Salm einen ökumenischen Gottesdienst. Johannisfest Juni 2017. Klosterruine Wörschweiler in Homburg. Foto: (c) Joerg Herrlinger – DT2go.de

Samstagsabends diente die altehrwürdige Klosterruine als Kulisse für einen ökumenischen Gottesdienst. Der katholische Pfarrer Markus Harry und die Pfarrerin Heide Salm von der protestantischen Kirchengemeinde in Homburg-Einöd gestalteten zusammen mit Kindern aus Schwarzenacker, Schwarzenbach und Einöd diese Messe und beide sprachen über die Bedeutung von Johannes dem Täufer für die christliche Kirche.

Sehr eng mit dem Johannestag und der Sommersonnenwende, ist auch die Tradition des Johannisfeuers verbunden. Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert ein belegter Brauch, auch in unserer Region. Feuer ist ein uraltes Symbol für die Sonne und damit auch für Jesus Christus. Leider konnte das Johannisfeuer in diesem Jahr nicht entzündet werden. Die anhaltende Trockenheit und die hohe Waldbrandgefahr verhinderten dies. Der Abend klang mit rockiger Musik von „Joe´s Garage“ aus.

Joe`s Garage

Die Musikgruppe „Joe`s Garage“ verbreitete mit ihren bekannten Rock-Songs sehr gute Stimmung. Johannisfest Juni 2017. Klosterruine Wörschweiler in Homburg. Foto: (c) Joerg Herrlinger – DT2go.de

Zwei Tage zuvor spielte die Musikgruppe „Folks of Glen Queich“, im Rahmen der Reihe „Kultur im Museum“, Irish Folk Musik vom Feinsten. Die Bandmitglieder aus Hauenstein machten aus ihrer Herkunft keinen Hehl.

Manch pfälzische Bemerkung erheiterte die rund 100 Gäste. „Folks of Glen Queich“ bedeutet ja auch so viel wie, die Leute vom Queichtal. Das Queichtal liegt in Rheinland-Pfalz an der Quelle des Flusses Queich. Der Name „Queich“ hat keltischen Ursprung: Das keltische Wort „kwaiko“ kann mit Quelle übersetzt werden. Es hängt mit den Bezeichnungen „queck, quick“ zusammen und bedeutet schnelles, munteres, lebendiges Wasser.

Folks of Glen Queich

Die Musikgruppe „Folks of Glen Queich“ spielten irischen und schottischen Folk. Kultur im Museum Juni 2017. Klosterruine Wörschweiler in Homburg. Foto: (c) Joerg Herrlinger – DT2go.de

An beiden Abenden sorgten wieder die Mitglieder des Fördervereins für das leibliche Wohl der Gäste. Wie auch in den vergangenen Jahren stand wieder ein Shuttle-Service bereit, um nach Einbruch der Dunkelheit die Besucher sicher vom Klosterberg herunter zu bringen.

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