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Kleiderkammer in Erbach eröffnet

Ausgabe- und Annahmestelle im ehemaligen Bäckerhaus Ecker.

Ausgabe- und Annahmestelle im ehemaligen Bäckerhaus Ecker In Homburg-Erbach.

Ende vergangenen Jahres hat die Stadt über das Tochterunternehmen HPS den Gebäudekomplex des früheren Bäckerhauses Ecker in der Straße Am Hochrech in Erbach gekauft.

Nach umfangreichen Vorbereitungen wurde die neu eingerichtete Kleiderkammer der Stadt Homburg, die mit dem Saarpfalz-Kreis betrieben wird, eröffnet. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, die federführende Beigeordnete Christine Becker, Amtsleiterin Ingrid Braun und Bettina Dejon, die die Kleiderkammer als Mitarbeiterin des städtischen Amts für Jugend, Senioren und Soziales leitet, konnten zur Eröffnung zahlreiche Ratsmitglieder, Helfer und Unterstützer wie zum Beispiel Jan Huber von den Maltesern, Vertreter der Radlerfreunde Homburg sowie den Integrationsbeauftragten Nurettin Tan begrüßen.

Ausgabe- und Annahmestelle im ehemaligen Bäckerhaus Ecker in Homburg-Erbach.

Ausgabe- und Annahmestelle im ehemaligen Bäckerhaus Ecker in Homburg-Erbach.

Für die Kreisverwaltung war Klaus Heib, der Leiter des Amts für soziale Sicherung gekommen. Der OB betonte, dass alle Beteiligten sehr gut und zügig zusammengearbeitet haben, um die Kleiderkammer zu eröffnen. Die Einrichtung stehe allen Bedürftigen in der Stadt zur Verfügung. Durch die große Zahl der Flüchtlinge sei der Druck, die Kleiderkammer einzurichten, gestiegen, doch die Idee für eine solche Einrichtung habe schon längere Zeit bestanden. „Leider ist es so, dass wir die Tafel und eine Kleiderkammer auch in unserer Gesellschaft benötigen“, sagte der OB.

Ein besonderer Dank ging an Günter Groß, Bettina Dejon und Manar Garib aus der Stadtverwaltung. Die Beigeordnete Christine Becker ging darauf ein, dass die Kleider nicht ganz kostenlos abgegeben werden, auch um die Abgabe besser zu steuern. Neben Kleidung und Schuhen für Kinder, Frauen und Männer gibt es auch einige Haushaltsartikel, Taschen und Bücher. Zur Kleiderkammer gehören auch Waschmaschinen und Trockner, die von der Bosch-Stiftung gespendet wurden.

Christine Becker kündigte zudem an, dass der ehemalige Verkaufsraum des Bäckerhauses in ein Kontaktcafé umgestaltet werden soll. Auch für diese Maßnahme liege eine Zusage der Bosch-Stiftung für Hilfsmittel in Höhe von 14.000 Euro vor. Außerdem soll in den kommenden Wochen der Stadtteilmanager von Homburg-Erbach ein Büro in dem Gebäude beziehen, so die Beigeordnete Becker zu weiteren Plänen.

Ausgabe- und Annahmestelle im ehemaligen Bäckerhaus Ecker In Homburg-Erbach.

Ausgabe- und Annahmestelle im ehemaligen Bäckerhaus Ecker In Homburg-Erbach.

Geöffnet ist die Kleiderkammer immer montags und freitags von 11 bis 16 Uhr parallel zur Ausgabe bei der Tafel. Wer etwas für bedürftige Menschen abgeben möchte, kann dies dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 17 bis 19 Uhr tun.

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