DT2go Lesetipp:

Homburger Meisterkonzerte: Abschluss und Vorschau

Pianistisches „Gipfeltreffen“, Saison der ganz großen Namen.

Quartetto DiCremona Quartetto DiCremona - Foto: Veranstalter (c) ElisaCaldana

Die vielen Facetten seiner musikalischen Bandbreite führte Pierre-Laurent Aimard mühelos in einem anderthalbstündigen Konzert im Saalbau zusammen. Der vielfach preisgekrönte Pianist und Professor für Klavier, dem zuletzt der Ernst von Siemens Musikpreis (er gilt als Nobelpreis für Musik) zuteil wurde, beendete mit einem eindrucksvollen Konzert die aktuelle Reihe der „Homburger Meisterkonzerte“ für die Saison 2016 / 2017. Einen großen Star der internationalen Szene hatte damit Markus Korselt als musikalischer Leiter der Homburger Meisterkonzerte nach Homburg gelockt und hat damit sicherlich auch die Erwartungen für die kommende Saison entsprechend hoch angesetzt.

Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent Aimard

So kündigen sich die Homburger Meisterkonzerte der Saison 2017/2018 bereits als Gipfeltreffen der Pianisten-Weltelite an: Grigory Sokolov, Rudolf Buchbinder, Gerhard Oppitz und Piotr Anderzewski werden in Homburg auftreten. Zudem kommt Shooting-Star Jean Rondeau mit gleich drei Bach-Cembalokonzerten im Gepäck, begleitet von der Lautten Compagney Berlin.

Bei dem seit seiner Einführung sehr beliebten „Meister von morgen“-Konzert gibt es erstmals eine Kooperation mit dem renommierten ARD-Musikwettbewerb, bei dem die Preisträger in unterschiedlichsten Formationen uns einen Ausblick auf das Können der künftigen musikalischen Elite geben. Die können Sich außerdem freuen, auf den Auftritt von Claus Kanngiesser. Dieser ist Cello-Professor und Inspirator der Kammermusiktage in Homburg und hat lange Jahre das saarländische Musikleben mit geprägt hat.

Das Quartetto di Cremona (Titelbild) , diesmal zusammen mit Pianist Aaron Pilsan, zeigen in der nächsten Saison hohe italienische Quartett-Kunst, der neue Stern am Schlagwerk-Himmel, Simone Rubino, wird mit seinem Percussion-Ensemble ein furioses Programm der anderen Art in den Saalbau bringen und Geigenvirtuose Kirill Troussov präsentiert auf seiner „Stradivari“ nach seiner umjubelten Premiere bei den Meisterkonzerten vor zwei Jahren ein russisches Programm, begleitet von seiner Schwester Alexandra am Klavier. Es wird eine Saison der ganz großen Namen im Kulturzentrum Saalbau.

Alexandra Troussov (Klavier), Kirill Troussov (Violine), Homburger Meisterkonzerte, Foto: (c) Veranstalter

DT2go-Wochenpost 

Jetzt kostenfrei unseren Newsletter bestellen!

Wir beachten die Datenschutzbestimmungen.