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Empfang zum 80. Geburtstag von Reiner Ulmcke

Stadtverwaltung Homburg ehrte seinen Altoberbürgermeister

Altoberbürgermeister Reiner Ulmcke Empfang zum 80. Geburtstag von Altoberbürgermeister Reiner Ulmcke im Homburger Rathaus. Foto: (c) bagatelle 2017

Am Sonntag, 26. März 2017, konnte der ehemalige Oberbürgermeister und Homburger Ehrenbürger Reiner Ulmcke seinen 80. Geburtstag feiern. Aus diesem Grund hatte die Stadtverwaltung wenige Tage danach zu einem Empfang zu Ehren des Jubilars in den großen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen.

Zur Begrüßung betonte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, dass es für die Stadtverwaltung eine Ehre sei, für ihren verdienten früheren Oberbürgermeister und Ehrenbürger einen Empfang zu geben. Er bedankte sich auch bei den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für ihre Teilnahme. „Reiner Ulmcke war 25 Jahre mit Leib und Seele der erste Bürger und der erste Diener dieser Stadt“, betonte Schneidewind und bezeichnete ihn als „Glücksfall für Homburg,“ der anerkannt und geachtet war und über die Stadtgrenzen hinaus seine Spuren hinterlassen habe.

Wirth-Medaille Homburg

Wirth-Medaille der Stadt Homburg. Foto: (c) Joerg Herrlinger DT2go 2014

Von den Entscheidungen Ulmckes profitiere die Stadt teilweise noch heute, sagte Schneidewind und ging auch auf einige weitreichende Beschlüsse während der 25-jährigen Amtszeit Ulmckes ein. So erwähnte er beispielsweise die Einführung des Stadtbusses, die Entscheidung, die Kindergärten in die Hände von Trägern zu geben oder auch die Städtepartnerschaften mit La Baule und Ilmenau. In Anerkennung der besonderen Verdienste überreichte er Reiner Ulmcke die Wirth-Medaille der Stadt.

Eine großartige Laudatio auf das frühere Stadtoberhaupt und auch auf den Menschen Reiner Ulmcke hielt anschließend der Nachfolger Ulmckes als OB und frühere Wirtschaftsminister Joachim Rippel. Zunächst stellte Rippel fest, dass eine Laudatio zu Ehren eines Jubilars kein Nachruf zu Lebzeiten sei, sondern eine Rückschau auf das Lebenswerk und die Verdienste des Jubilars und diese offen bleibe für Ergänzungen durch Zukunft.

Reiner Ulmcke

Die Altoberbürgermeister Joachim Rippel (links) und Reiner Ulmcke (Mitte) unterhielten sich mit dem aktuellen OB von Homburg Rüdiger Schneidewind.

Rippel betonte, dass Ulmcke „mit ganzem Herzen und ganzer Kraft der Oberbürgermeister“ war und erwähnte auch dessen Leitmotiv, zu dem Ulmcke sich 1988 auf der Kanzel der evangelischen Stadtkirche bekannte, dem Bibelvers Jeremias‘: „Suchet der Stadt Bestes. Dahin ich euch hab lassen führen und betet für sie zum Herrn, denn wenn es ihr wohl ergeht, so geht es auch euch wohl.“ In diesem Geiste habe Ulmcke ein Vierteljahrhundert für die Kreis- und Universitätsstadt gearbeitet, so der frühere Minister.

Rippel zeichnete verschiedene Stationen von Ulmckes Amtszeit nach. Dabei ging er auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Verkehrsentwicklung, die Innenstadtsanierung, den Stadtpark, die Meisterkonzerte, den Einsatz für das UKS und den Sport und weitere weitreichende Entscheidungen ein. Er hob das Engagement des Jubilars zur Stärkung des Geschichtsbewusstseins in Homburg hervor. Dieses sei ihm noch heute ein Anliegen und zeige sich besonders in dem Buch über die Stadt, das er in seinem Ruhestand geschrieben habe. Rippel erinnerte auch an lustige Episoden wie den Auftritt Ulmckes in der Fernsehsendung „Wetten, dass …?“ in Saarbrücken. Abschließend wünschte er dem Jubilar und dessen Familie alles Gute und Gottes Segen.

Reiner Ulmcke bedankte sich für den Empfang und die freundlichen Worte. Er sagte, er habe nur seine Pflicht getan und dass vieles auch Verdienst seiner früheren Mitarbeiter sei. Er hob auch die Bedeutung der Kommunen im Staat hervor und bezeichnete diese als Schule der Demokratie.

Die musikalische Umrahmung gestaltete Rudolf Bohnenberger von der städtischen Musikschule mit der Gitarre. Die Bagatelle schließt sich hiermit den vielen Glückwünschen zum 80. Geburtstag von Reiner Ulmcke an, bedankt sich für die langjährige tolle Zusammenarbeit und wünscht dem Jubilar auch für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit, verbunden mit dem weiteren Wunsch, dass er noch lange, so flott wie bisher, auf der Tennisanlage von Blau-Weiß Homburg den Schläger schwingen kann.

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