DT2go Lesetipp:

Edith Aron – Das Papier sagt nichts, hört zu

Dokumentarfilm im Homburger Rathaus vorgestellt

Boris Penth und Barbara Wackernagel-Jacobs bei der Vorstellung des Dokumentarfilms "Edith Aron" in Homburg. Foto: (c) DT2GO

Boris Penth, der das Drehbuch schrieb und Regie führte, und Barbara Wackernagel-Jacobs (Produktion) stellten ihre Dokumentation über Edith Aron vor. Diese wurde 1923 in Homburg geboren. Als junges Mädchen war sie mit ihrer Mutter nach Argentinien gegangen und entkam dadurch dem Schrecken des NS-Regimes. Nach dem Krieg kam sie zurück ins Saarland, ging nach Paris, Berlin und London, wo sie noch heute lebt.

Als Übersetzerin hat sie als Erste Werke von Jorge Luis Borges und Julio Cortázar ins Deutsche übertragen. Aber auch sie selbst hat eigene Kurzgeschichten geschrieben. Bekannt wurden die Werke „Die Zeit in den Koffern“ und „Die falschen Häuser“. Die Saarbrücker Filmproduktionsfirma carpe diem wurde bei der Produktion ihrer DVD unterstützt durch Saarland Medien und Lotto Saarland. Aber auch die Kreisverwaltung Saarpfalz und die Stadt Homburg habe das Filmprojekt mitgefördert. Die DVD soll nun an saarländischen Schulen gezeigt werden. Nach der Filmvorführung stand der ehemalige künstlerische Leiter des  Max-Ophüls-Filmfestivals den Zuschauern noch Rede und Antwort.

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