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Ausstellung „Figur und Abstraktion“ im Saalbau

Künstlerin Christel Traut stellt in Homburg aus.

Künstlerin Christel Traut Frau Dr. Françoise Mathis-Sandmaier (l.) und der Homburger Kulturbeigeordnete Raimund Konrad im Gespräch der Künstlerin Christel Traut. Foto: (c) Stadt Homburg

Noch bis zum 9. April 2017 werden in der Ausstellung mit dem Titel „Figur und Abstraktion“ malerische und plastische Werke der Künstlerin Christel Traut in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau präsentiert.

Bei der Vernissage wies der Kulturbeigeordnete Raimund Konrad darauf hin, dass die Künstlerin quasi zu ihren Wurzeln zurückkehre, da sie von 1967 bis 1979 in Homburg gelebt und gearbeitet hatte, bevor sie nach Völklingen gezogen ist. Dabei habe sie die Verbindung zu Homburg nie abreißen lassen, da sie bei den Jahresausstellungen Homburger Künstlerinnen und Künstler vertreten war.

Konrad dankte Christel Traut, der Kuratorin Dr. Françoise Mathis-Sandmaier und allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Dr. Mathis-Sandmaier ging zunächst auf die Biografie von Christel Traut ein und stellte Bezüge zur Entwicklung unter der Erzieherin, Ordensfrau und Künstlerin Tisa von der Schulenburg her. Sie erinnerte auch an Ausstellungen der Künstlerin in den 70er-Jahren in der Homburger Kunstgalerie am Rondell und wies darauf hin, dass diese seit 1998 als ehrenamtliche Vollzugshelferin Leiterin der Kunstgruppe der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken tätig ist.

Für ihr künstlerisch soziales Engagement wurde Traut im Jahr 2010 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Weiter erläuterte die Kuratorin die einzelnen Arbeiten und hob hervor, dass sie die gestalterisch zündende Herausforderung und den offenen Prozess des Austausches bei der Entstehung ihrer Werke schätze. Die erlesene Auswahl an Malerei, Grafik und Plastik beleuchte nicht nur die technische Vielfalt der zwischen Figuration und Abstraktion pendelnden Künstlerin, sie führe vor allem in eine dem Mensch-Sein gewidmete und von tiefgründiger Sensibilität gezeichnete Welt ein, so Dr. Mathis-Sandmaier.

Im Namen der Künstlerin bedankte sich ihr Ehemann für die Möglichkeit, ihre Werke in Homburg zeigen zu könen. Die musikalische Umrahmung gestaltete die 16-jährige Enkelin der Künstlerin, Emmelie Sophie Traut, mit zwei Stücken am Klavier. Zur Ausstellung gehört auch ein Begleitprogramm.

So haben am Donnerstag, 30. März, sowie am Sonntag, 9. April 2017, jeweils von 14 bis 16 Uhr Kunstfreunde die Gelegenheit, direkt in der Galerie mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Diese Termine sind wie der Eintritt in die Galerie kostenfrei.

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